Schulärztliche Untersuchungen

Neuregelung für den schulärztlichen Dienst

Ab dem Schuljahr 2010/11 werden nur noch ärztliche Schuleintritts- und Schulaustrittsuntersuchungen stattfinden. Diese können neu auch beim Hausarzt durchgeführt werden.

Folgende relevante Änderungen stehen bevor:

  • Die schulärztlichen Vorsorgeuntersuche (Reihenuntersuche) finden nur noch bei Schulein- und Schulaustritt statt.
  • Die Schulen werden aufgefordert, die Schulärztinnen und Schulärzte häufiger für gesundheitsfördernde Massnahmen aufzubieten. Diese Einsätze der Schulärztinnen und Schulärzte sind als Ersatz für die entfallenden Vorsorgeuntersuche in der 4. oder 5. Klasse zu verstehen.
  • Die Schülerinnen und Schüler können die Vorsorgeuntersuche auf eigene Kosten bei ihrem Hausarzt durchführen lassen.
  • Die Schulärztinnen und Schulärzte werden mit einem neuen Pflichtenheft arbeiten. Ein Untersuch wird pro Schülerin und pro Schüler 15 - 20 Minuten dauern.
  • Schülerinnen und Schüler können auf Kosten der Gemeinden zu Nachuntersuchungen aufgeboten werden.
  • In besonders belasteten Situationen (Schwangerschaft, Sucht etc.) können die Schülerinnen und Schüler auf Kosten der Gemeinde die Schulärztin bzw. den Schularzt für eine Beratung konsultieren.

Einführung der freien Arztwahl

Eine der Neuerungen beim schulärztlichen Dienst betrifft die Untersuchungen, welche bisher obligatorisch durch die Schulärztin oder den Schularzt erfolgten. Neu können die Eltern diese ab dem Schuljahr 2010/2011 auch von einer privaten Ärztin oder einem privaten Arzt durchführen lassen. Die Kosten von solchen privaten Untersuchungen tragen die Eltern. Als weitere Neuerung sind während der Schulzeit zwei anstatt bisher drei Untersuchungen vorgesehen. Sie umfassen eine Schuleintritts- und eine Schulaustrittsuntersuchung. Die bisherige Untersuchung in der Mittelstufe fällt weg. Beim Angebot der ärztlichen Schuldienste soll zudem der Prävention und Gesundheitsförderung an den Schulen stärkere Bedeutung zugemessen werden. Mit den genannten Änderungen wird daher die Anregung verbunden, die schulärztlichen Ressourcen vermehrt in Aktivitäten in diesem Bereich einzusetzen.

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